HOLZMASSIVBAU

BRETTSPERRHOLZ

Brettsperrholz (auch als Mehrschichtige Massivholzplatte, Kreuzlagenholz, 

Kreuzlagenvollholz sowie im Ingenieurholzbau als Dickholz bezeichnet)

ist der Überbegriff für im Bauwesen verwendete Massivholztafeln,

die aus mehreren über Kreuz flach aufeinander verleimten Brettlagen 

bestehen. Bei Brettschichtholz sind demgegenüber alle Lagen längs zur

Faser angeordnet.

 

Dreischichtplatte aus Fichte

Nach dem gleichen Prinzip wie bei Furniersperrholz wird durch den

kreuzweise ausgeführten Aufbau von mindestens drei Lagen eine

hohe Formstabilität erreicht: Jede Holzschicht verhindert die bei

Einzelbrettern durch Veränderung der Holzfeuchte auftretende

Dimensionsänderung der rechtwinklig dazu liegenden benachbarten Lage.

Abkürzungen sind BSP(-Holz) (Brettsperrholzplatte), KLH (Kreuzlagenholz), CLT oder XLAM (cross laminated timber).

Brettsperrholz kann durch die Wahl der Holzart, der Holzqualität und der Dicke der einzelnen Lagen stark in seinen elastomechanischen Eigenschaften, also in seinem Schwingungsverhalten, variiert werden. Auch die Oberflächengüte der Brettsperrholzplatten lässt sich individuell gestalten. In der Regel werden die Platten in Nicht-Sichtqualität hergestellt. Für Plattenoberflächen in Sichtqualität ist eine entsprechende Ausführung der obersten Schicht (Decklage) erforderlich. Je nach Eigenschaft gibt es Decklagen in mittragender oder nicht mittragender Ausführung. Handelsüblich sind Platten mit drei bis sieben Schichten und einer Gesamtstärke von bis zu etwa 50 Zentimetern.

Die Zugfestigkeit von Brettsperrholzplatten liegt bei etwa 1,0 Kilonewton pro Quadratzentimeter, die Biegefestigkeit leicht darüber (ca. 1,1 Kilonewton pro Quadratzentimeter). Die für den Brandschutz wichtige Abbrandgeschwindigkeit liegt bei ca. 0,7 Millimeter pro Minute.

Brettsperrholz wird heute in der Regel industriell hergestellt. Meist werden Bretter aus trockenem Nadelholz als Rohmaterial für die Einzellagen verwendet. Diese werden durch Verleimung mit z. B. formaldehydfreiem Polyurethanklebstoff annähernd starr miteinander verbunden. Alternativ kommen auch nachgiebigere mechanische Verbindungsmittel wie Nägel oder Holzdübel zum Einsatz. Der typische Aufbau einer Brettsperrholzplatte erfolgt mit zueinander im rechten Winkel orientierten Brettlagen bzw. Einschichtplatten. Auch eine Ausrichtung der Brettlagen im Winkel von 45 Grad ist möglich.

Ausgangsmaterial für die Herstellung von Brettsperrholzplatten sind sägerauhe Bretter. Vornehmlich wird Seitenware verarbeitet, also relativ schmale Bretter aus den Randzonen des gesägten Baumstammes. Diese Qualitäten gelten wegen ihrer eingeschränkten Verwendungsmöglichkeiten als minderwertiges Holz, weisen jedoch die besten Eigenschaften bezüglich Steifigkeit und Festigkeit auf.

Brettsperrholzprodukte haben seit den 1990er Jahren im modernen Holzbau an Bedeutung gewonnen. Im Wohnungsbau wie auch im kommunalen und gewerblichen Objektbau werden sie als statisch tragende Elemente eingesetzt. Brettsperrhölzer können nicht nur für die Errichtung von Außen- und Innenwänden sowie Dach- und Deckenelementen eingesetzt werden, sondern auch für Stiegenläufe und Balkonplatten. Ausrichten oder Einpassen an der Einsatzstelle sind dabei nicht nötig. Dämmungen, Vorsatzschalen und Fassadenelemente können leicht am Brettsperrholz befestigt werden.

Durch die wesentlich höhere Steifigkeit im Gegensatz zu Leicht- oder Rahmenbauweise, kann die Anzahl und Länge der aussteifenden Wandelemente reduziert werden. Im Vergleich zu Holzleichtbauten, wo der Brandschutz mit Beplankung erreicht wird, kann mit Brettsperrholz-Platten ohne zusätzliche Feuerschutzplatten die Feuerwiderstandsklasse REI 90 („feuerbeständig“) erreicht werden.

BINDERHOLZ - PRODUKTION
BINDERHOLZ - PRODUKTION
BRETTSPERRHOLZ   MASSIVWÄNDE
BRETTSPERRHOLZ   MONTAGE
HAUSMONTAGE 
ERDBEBENSICHERHEIT
HOLZMASSIV BAUSTOFFE - ENERGIEBILANZ

Wir setzen bereits seit Jahren vermehrt auf Ökologie und Erneuerbarkeit in Kombination mit Klimaschutz. Ein wichtiger Faktor ist Holz als Speicher für das mitverantwortliche Treibhausgas C02. Die Verwendung von BSP - Brettsperrholz als massives tragendes Wand-, Decken und Dachelement erfüllt diese Vorraussetzungen. Massivholzbauweise bietet für die Bewohner ein herausragendes Raumklima, Behaglichkeit und wohlige Geborgenheit.

 

Durch Einsatz von hochdämmenden Wand-, und Dachsystemen erreichen wir Passivhausstandard mit einem hervorragenden HWB-Wert. Sämtliche Dämmsysteme bestehen aus natürlichen Baumaterialien und erfüllen OIB 3 Richtlinien. Die Photovoltaik Anlage mit einer USP - Stromspeicheranlage liefert Eigenstorm und kann den Energiehaushalt eines Wohnhauses abdecken. Das Warmwasser wird über eine Luft/Wasser/Wärmepumpe mit einem 500 L Warmwasserspeicher. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt für ein gesundes Raumklima mit exakter Durchlüftung und Filterung. In den Wohnräumen sorgen Infrarotpaneele für angenehm wohlige Wärme.

 

Wir achten mit unserer Erfahrung und strengen Auswahlkriterien bei Baupartner auf einen sehr hohen Qualitätslevel bei der Durchführung unserer Planvorgaben. Die Abteilung Bautechnik ist bei uns als ÖBA (örtliche Bauaufsicht) von Beginn an darum bemüht, jeden Baufortschritt zu überwachen und zu kommentieren. Gemeinsam mit einem Bau Sachverständigen kümmern wir uns um die erforderlichen Genehmigungen.

STEIERMARK und seine Handwerksfirmen
Wir setzen vermehrt auf eine langjährige Partnerschaft mit regionalen Betrieben aus der Süd - Steiermark. Die Gründe liegen auf der Hand: bestens ausgebildete heimische Nachwuchskräfte die in einem Klein,- oder Mittelbetrieb von leitenden Fachkräften bestens betreut - zur nächsten Generation an Spezialisten und Meister Ihres Fachs - heranwachsen.


Es ist uns wichtig, diese Firmen als Baupartner in unsere Projekte einzubinden und damit auch Ihren Fortbestand im Wirtschaftsstandort Österreich zu unterstützen.

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